Der 3.-Platz-Finale bei PGL Bukarest 2026 wurde zu einer einseitigen Angelegenheit, als The MongolZ 3DMAX mit einem dominanten 2:0-Sieg besiegten und das Turnier mit einem Höhepunkt abschlossen. Nach einer enttäuschenden Niederlage im Halbfinale kam die mongolische Mannschaft selbstbewusst zurück und ließ in dieser Serie keinen Zweifel.
Weg zum Podium – starkes Ergebnis nach tiefem Lauf

Die Reise der MongolZ bei der PGL Bukarest 2026 zeigte sowohl Konstanz als auch Widerstandskraft. Während der gesamten Schweizer Etappe sicherten sie sich Siege über BC. Game, EYEBALLERS und Wildcard, die mit einer starken Bilanz weiterkamen. In den Playoffs gewannen sie einen hart umkämpften Sieg über PARIVISION, bevor sie im Halbfinale gegen FUT unterlagen. Trotz dieses Rückschlags bestätigt dieser Sieg über 3DMAX ihren Status als eines der gefährlichsten Teams bei der Veranstaltung.
3DMAX hingegen hatte eine der beeindruckendsten Comeback-Geschichten des Turniers. Nach einem wackeligen Start erholten sie sich mit wichtigen Siegen gegen Voca, B8 und sogar PARIVISION und erreichten die Playoffs. Sie setzten ihre Serie fort, indem sie MIBR im Viertelfinale ausschalteten, scheiterten jedoch letztlich im Halbfinale gegen Astralis – und konnten sich im Drittplatzkampf nicht mehr erholen.
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Inferno — totale Kontrolle von Anfang an (13:5)
Die Eröffnungskarte setzte sofort den Ton. Die MongolZ starteten aggressiv, gewannen die Eröffnungsduelle und bestimmten das Tempo von den ersten Runden an. 3DMAX hatte Schwierigkeiten, irgendeinen Boden zu fassen. Ihre Aktionen wurden immer wieder eingeschränkt, und sie konnten sich nicht an den schnellen, hochdruckigen Stil ihrer Gegner anpassen.
Techno und bLitz waren maßgeblich daran beteiligt, wichtige Bereiche der Karte zu sichern, während 910 in den ersten Kämpfen konstant Wirkung zeigte. Die MongolZ bauten schnell einen unüberwindbaren Vorsprung auf und schlossen Inferno mühelos mit 13:5.
Antik – vollständige Herrschaft (13,2)
Wenn Inferno überzeugend war, war Ancient absolute Dominanz. Die MongolZ demontierten 3DMAX auf beiden Seiten der Karte. Ihre CT-Setups waren nahezu makellos, verweigerten jeglichen Platz und zwangen die Franzosen zu ständigen Fehlern. Auf der T-Seite waren ihre Hinrichtungen sauber, schnell und perfekt koordiniert.
3DMAX hatte einfach keine Antworten. Sie konnten auf der gesamten Karte nur zwei Runden gewinnen – ein deutliches Zeichen für die Lücke zwischen den Teams in diesem Match. Die MongolZ beendeten Ancient mit 13:2 und beendeten damit eine der dominantesten Playoff-Serien.

Spieler des Spiels — Sodbayar „Techno“ Munkhbold

Techno zeigte eine außergewöhnliche Leistung und beendete die Serie mit einer Bewertung von 1,66 und 99,3 ADR. Sein Einfluss war in jeder Phase des Spiels spürbar – vom Ankern von Bombenplätzen bis zum Gewinn wichtiger Duelle. Er war die treibende Kraft hinter der Dominanz von The MongolZ und ein Hauptgrund, warum die Serie nie wettbewerbsfähig wurde.
VRS-Update – leichter Gewinn vs. kleiner Abfall
Das Ergebnis wirkte sich auch auf die VRS-Wertung aus.
- Die MongolZ erzielten +16 Punkte und festigten damit ihre Position unter den besten Teams.
- 3DMAX verlor trotz eines insgesamt starken Turniers nach der Niederlage −5 Punkte.
Gemeinschaftsreaktion – Respekt auf beiden Seiten

3DMAX hielt nach der Niederlage einen respektvollen Ton bei:
Top 4 PGL Bukarest 2026
GG @1mongolz GG an unsere Spieler
Wir sehen uns in Rio
Die MongolZ feierten unterdessen ihren Podiumsplatz:
Wurde 3. bei der PGL Bukarest 2026.
GG @3DMAXGaming
Ein gefasster und professioneller Austausch – der gegenseitigen Respekt nach einer entscheidenden Serie widerspiegelt.
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Was kommt als Nächstes?
Die MongolZ belegen die PGL Bukarest 2026 auf dem dritten Platz und bestätigen damit ihren Status als beständiger Playoff-Anwärter auf internationaler Bühne. 3DMAX verlässt das Turnier auf dem vierten Platz, ein Ergebnis, das dennoch einen erfolgreichen Lauf darstellt, besonders wenn man ihre Erholung nach frühen Schwierigkeiten bedenkt. Für beide Teams bildet dieses Event eine starke Grundlage für die nächsten Tier-One-Turniere – aber für The MongolZ fühlt sich dieses Ende wie ein Statement an.

