Die Playoff-Phase bei PGL Bukarest 2026 begann mit einem hart umkämpften Viertelfinale zwischen MIBR und 3DMAX – und es war die französische Mannschaft, die als Sieger hervorging. Nach einem Drei-Karten-Duell sicherte sich 3DMAX einen 2:1-Sieg, eliminierte MIBR und zog ins Halbfinale ein. In einer Serie, die von Momentumschwankungen und Anpassung geprägt war, bewies 3DMAX erneut seine Widerstandsfähigkeit, während MIBRs Serie trotz einer starken Leistung im gesamten Turnier zu Ende ging.
Weg durch das Turnier

Die Reise von 3DMAX bei PGL Bukarest 2026 war eine der beeindruckendsten im Turnier:
- Startete mit 0–2 nach Niederlagen gegen FOKUS
- Besiegte Voca (2–1)
- Sieg B8 (2–1)
- Eliminierte PARIVISION (2–0)
- Besiegte MIBR (2–1) in den Playoffs
Vom Beinahe-Eliminieren bis ins Halbfinale – eine vollständige Comeback-Geschichte.
MIBR hingegen hatte eine solide Serie, bevor sie in den Playoffs ausschied:
- Sieg gegen BC. Spiel (2–1)
- Sieg gegen EYEBALLERS (2–0)
- Niederlage gegen Astralis (0–2)
- Sieg gegen Legacy (2–1)
- Ausgeschieden durch 3DMAX (1–2)
Trotz der Niederlage zeigte MIBR während des gesamten Turniers deutliche Verbesserungen.
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MIBR vs. 3DMAX – eine Reihe von Anpassungen
Dies war ein klassisches Playoff-Duell, bei dem jede Karte eine andere Geschichte erzählte.
Inferno — MIBR schlägt zuerst zu (13:9)
MIBR eröffnete die Serie mit Zuversicht auf Inferno. Ihre T-Mannschaft wirkte strukturiert und gut vorbereitet, mit effektiven Ausführen und soliden Midround-Entscheidungen. Sie kontrollierten wichtige Bereiche der Karte und bestraften konsequent die Verteidigungsstrukturen von 3DMAX. Trotz einiger Widerstände konnte 3DMAX nicht genug Wirkung erzielen, sodass MIBR früh in Führung gehen konnte.
Ancient — 3DMAX antwortet (16:13)
Die zweite Karte wurde zum Wendepunkt der Serie. 3DMAX hat sich deutlich verbessert und zeigte bessere Koordination und stärkere individuelle Leistungen. Das Spiel blieb während der gesamten regulären Spielzeit eng, doch in entscheidenden Momenten zeigte die französische Mannschaft mehr Ruhe. In der Verlängerung übernahm 3DMAX die volle Kontrolle und glich die Serie aus.
Nuke — selbstbewusster Entscheider (13:9)
Auf der entscheidenden Karte setzte 3DMAX seinen Schwung fort. Sie wirkten selbstbewusster in ihren Rotationen, sauberer in Trades und in wichtigen Duellen schärfer. MIBR hatte Schwierigkeiten, Konstanz zu bewahren, besonders in späten Rundensituationen. Mit einem 13:9-Sieg vollendete 3DMAX das Comeback und sicherte sich einen Platz im Halbfinale.

Lucky führt den Angriff an
Der herausragende Spieler des Matches war Lucas „Lucky“ Chastang, der auf allen drei Karten eine starke und konstante Leistung zeigte:
- 53–45 K-D
- 78.6 ADR
- 1,22 Bewertung
Er war ein Schlüsselfaktor in beiden Comeback-Maps und sorgte für Stabilität und Wirkung in entscheidenden Runden. Ebenfalls beitragend:
- Misutaaa (Bewertung 1,19)
- Maka (Bewertung 1,17)
3DMAX zeigte erneut eine gut ausgewogene Teamleistung.
VRS-Implikationen
- 3DMAX +12 Punkte – stärkt ihre Position weiter
- MIBR -12 Punkte – leichter Rückgang nach Playoff-Ausscheiden
Das Ergebnis hält 3DMAX fest in der Diskussion um Konkurrenz auf höheren Stufen.
Teamreaktionen

MIBR reflektierte ihre Eliminierung mit einer komponierten Botschaft:
Leider konnten wir das Match gegen 3DMAX nicht beenden und beendeten unseren Lauf bei PGL im Viertelfinale.
Das Team zeigte in den letzten Tagen deutliche Fortschritte und wir hatten einige gute Ergebnisse. Jetzt geht es darum, konzentriert zu bleiben, härter zu trainieren und stärker zurückzukommen.
3DMAX hingegen feierte ihren Fortschritt:
Semis gesichert, gut, unsere Identität wiederzufinden, die Arbeit zahlt sich aus — Lucky
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Schwung vs. verpasste Chance
Dieses Spiel hat zwei Geschichten perfekt hervorgehoben. 3DMAX setzt seinen unglaublichen Aufstieg fort – von 0–2 in der Schweiz bis ins Halbfinale. MIBR zeigt zwar Wachstum, verfehlt aber knapp einen tieferen Playoff-Lauf. Im weiteren Verlauf des Turniers sind 3DMAX nicht mehr nur eine Überraschung – sie sind ein echter Anwärter.

