Valve verbessert weiterhin Counter-Strike 2, und gestern Abend wurde ein kleines Update von 867 MB veröffentlicht. Der Patch konzentriert sich hauptsächlich auf die Behebung von Waffenanimationen und Spieloptimierungen sowie auf Anpassungen der Karte Ancient.
Animationen
- Probleme mit den Inspektionsanimationen des klassischen Messers behoben;
- Zieh-Animationen für Stiletto- und Butterfly-Messer korrigiert;
- Die Inspektionsanimation des Talon-Messers beim „Fidget“ aktualisiert, wodurch sie reaktionsschneller ist;
- Inspektionsanimationen für Flip- und Bajonett-Messer direkt nach dem Ziehen angepasst.
BUTTERFLY ANIMATION FINALLY FIXED! pic.twitter.com/Toh5pJIzz9
— shanesz dN 🪐 (@shaneszvd) August 27, 2025
Karten
Ancient erhielt kleine, aber nützliche Anpassungen:
- Einige visuelle Hinweise für Granaten-Lineups wiederhergestellt;
- Verschiedene Clipping- und Feststeckstellen behoben.
Verschiedenes
- Leistungseinbrüche im Zusammenhang mit Einschuss-Effekten behoben;
- Die Geschwindigkeit des Blickwinkels beeinflusst nun Waffenmodelle für Zuschauer genauso wie für Spieler;
- Sich wiederholende Waffeninspektionsanimationen werden nun korrekt für Zuschauer angezeigt;
- Ein Fehler behoben, bei dem das Matchmaking Server mit der Nachtversion von Ancient vermied;
- Veraltete Hülseneffekte auf Basis von Sprites entfernt;
- Ein Problem behoben, bei dem sich überschneidende Smokes Molotov-Flammen vorzeitig löschen konnten.
FPS-Probleme bleiben bestehen
Trotz der Korrekturen berichten Spieler weiterhin von FPS-Einbrüchen und Instabilität. Valve hat die grundlegenden Leistungsprobleme des Spiels noch nicht gelöst, wodurch sich CS2 manchmal „schwerer“ anfühlt als CS:GO, selbst auf High-End-PCs.
Der YouTuber CS2 Kitchen erklärte, warum sich das Spiel manchmal wie 60 Hz anfühlen kann, auch wenn man hohe FPS und einen Monitor mit hoher Bildwiederholrate hat:
- Das Hauptproblem bei CS2 ist, dass die Engine alle Effekte auf der Karte verarbeitet — Granaten, Molotovs und sogar Kugeln — unabhängig davon, ob man sie sehen kann oder nicht. In CS:GO war das anders: Dort hatte das Geschehen außerhalb des Bildschirms keine Auswirkungen auf die Leistung.
- Der „60-Hz-Effekt“ wird durch 1 % Low FPS verursacht, d. h. die schlechtesten Bilder pro Sekunde. Selbst wenn der Durchschnitt bei 300 FPS (100 %) liegt, bedeutet ein Abfall des 1 % Low auf 150 FPS nur 50 % des Durchschnitts. Dies führt zu einem ruckeligen, inkonsistenten Gefühl.
Fazit
Dieses Update bringt keine großen Änderungen, macht das Spiel jedoch flüssiger und angenehmer in Bezug auf Animationen und Kartendetails. Valve poliert CS2 weiterhin schrittweise, behebt sowohl kleine visuelle Probleme als auch technische Bugs, während die Community noch immer auf grundlegende Leistungsverbesserungen wartet.